Landesmuseum für Technik und Arbeit
Auf dem Weg zum TECHNOSEUM
Das Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA) bekommt einen neuen Namen: Am 1. Januar wird aus dem Landesmuseum das TECHNOSEUM. Seit fast 20 Jahren trägt das Museum seinen Namen – und der ist lang, umständlich und sperrig zugleich. Ein prägnanter und einprägsamer Name soll das Profil schärfen. „Wir haben uns auf ein Kunstwort geeinigt, das die Aspekte, für die das LTA in erster Linie steht, zusammenfasst: die Technik und das Museum. Damit unterstreichen wir auch, dass wir kein Science Center sind, von denen es in Deutschland viele gibt“, sagt Museumsdirektor Prof. Dr. Hartwig Lüdtke. „Unsere bisherige Bezeichnung bleibt in der Unterzeile erhalten, quasi als genauere Beschreibung.“ Die Umbennung ist der letzte Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Neupositionierung, der sich das Haus seit einigen Jahren unterzieht. So wird das Haus ab 2010 auch am Montag geöffnet werden und damit eines der ersten Museen der Region sein, das jeden Tag in der Woche von 9 bis 17 Uhr seine Besucher willkommen heißt. Dies kommt nicht zuletzt den vielen Schulklassen zugute, die regelmäßig in das Museum kommen. Im März 2010 wird die neue umgebaute Sonderausstellungsfläche, die doppelt so groß sein wird wie die bisherige, mit der Schau „Nano!“ – Nutzen und Visionen einer neuen Technologie“ eingeweiht werden. Gleichzeitig befindet sich die Dauerausstellung in einer grundlegenden konzeptionellen Überarbeitung. Vor allem neue Interaktionsangebote sollen dort integriert werden.


