Engagement am Standort Mannheim Der Investitionsmotor läuft wie geschmiert

Neue Firmenzentralen, Hochregallager oder Produktionsanlagen – die Mannheimer Wirtschaft investiert an ihrem angestammten Standort und stellt die Weichen auf Expansion.

1882 gründeten Paul Luschka und Julius Wagenmann eine Holzhandlung im Mannheimer Handelshafen. Seither konnten nur die Katastrophen in Kriegszeiten das Unternehmen jeweils kurzzeitig von seinem angestammten Platz vertreiben. Doch nun fiel angesichts des stetigen Wachstums die Entscheidung für einen Umzug. Knapp zehn Millionen Euro nimmt der Mannheimer Holz- und Trockenbauhändler Luschka + Wagenmann für den Neubau seines Standorts im Industriegebiet Friedrichsfeld-West in die Hand. In einem 6.500 Quadratmeter großen Neubau sollen künftig Baustoffe gelagert werden. Zudem wird ein Büro- und Verwaltungsgebäude errichtet. Ein historisches, denkmalgeschütztes Gebäude dient nach seinem Umbau als Ausstellungsfläche. Den ersten Spatenstich feierte das Unternehmen Mitte Juli 2018. Der Umzug ist im Frühjahr 2019 geplant.

Mitte Juli 2018 feierte Luschka + Wagenmann im Gewerbegebiet Friedrichsfeld-West den ersten Spatenstich für seine neue Unternehmenszentrale.
Foto: Stadt Mannheim

Die Mannheimer Wirtschaftsförderung hat Luschka + Wagenmann das letzte, über 19.000 Quadratmeter große Grundstück in dem Konversionsgelände Friedrichsfeld-West vermittelt. „Ich bin überzeugt, dass das Traditionsunternehmen mit dem Umzug und der Expansion im Gewerbegebiet Friedrichsfeld-West einen richtungsweisenden Schritt für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft unternimmt“, ist sich Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch sicher und dankte der Geschäftsführung für den Schritt, die Expansionspläne am Wirtschaftsstandort Mannheim umzusetzen und dort zu investieren. Diese Überzeugung teilt Rainer Wagenmann, Vorsitzender des Beirats von Luschka + Wagenmann: „Der neue Standort bietet die gewünschten Möglichkeiten, moderne Lagerhallen mit einer optimalen Logistik zu erstellen. Das bedeutet für unsere Kunden eine schnelle und gute Erreichbarkeit und für unseren Betrieb optimierte Abläufe.“

Die Grundsteinlegung für ein neues Verwaltungsgebäude feierte Ende Juli 2018 auch die Unternehmensgruppe Reif. Bereits seit 2006 ist der familiengeführte Bauspezialist mit Sitz in Rastatt mit einer Zweigstelle in Mannheim vertreten. Nun investiert die Gruppe mit insgesamt 350 Mitarbeitern rund fünf Millionen Euro in das neue Gebäude. Es soll im Herbst 2019 bezugsfertig sein. Reif zählt in Mannheim 45 Beschäftigte. „Mit der Entscheidung, als Bauunternehmen auf den Wirtschaftsstandort Mannheim zu bauen, setzt Reif ein wichtiges Zeichen“, freute sich auch Christiane Ram, Leiterin der Mannheimer Wirtschaftsförderung.
Die Wilhelm Gienger Mannheim KG hat sich zu ihrem 90. Geburtstag den Traum von einem neuen Firmensitz erfüllt. Über eine Fläche von 15.000 Quadratmetern verfügte der Großhandel für Sanitär, Installation, Heizung, Elektro, Klima und Lüftung am bisherigen Standort in Mannheim-Mallau. In dem begrünten Neubau auf dem Konversionsareal Taylor kann das traditionsreiche Unternehmen nun auf 41.500 Quadratmetern Flagge zeigen. Im Mittelpunkt des neuen Gebäudes steht das Hochregallager, von dem das Unternehmen mit seinen 30 Lkw die Fachhandwerker beliefert. Die Ausstellung ELEMENTS bietet auch Endkunden die Gelegenheit, sich bei der Gestaltung ihres Badezimmers auf rund 1.250 Quadratmetern in 42 Kojen inspirieren zu lassen. 160 Mitarbeiter – davon 23 Auszubildende und DHBW-Studenten – zählt das Unternehmen heute und freut sich, dass es mit dem Taylor-Areal auf der Vogelstang in Mannheim eine Option erhielt, vor Ort zu expandieren. „Wir sind sicher, dass dieser neue Standort schnell Heimat für uns wird“, ist der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Schäfer überzeugt.

Als Josef Neuberger 1984 in die Firma seines Großvaters einsteigt, hat der Mannheimer Kältespezialist Rütgers seine Adresse noch in Q7 – mitten in der Innenstadt. „Meine erste Entscheidung war es deshalb, einen neuen Standort zu suchen“, blickt der Firmenchef heute zurück. „Und so war ich sehr froh, als uns die Mannheimer Wirtschaftsförderung ein Grundstück in Mannheim-Mallau vermittelte, wo es damals eigentlich nur Weizenfelder gab.“ Errichtet wurde eine Halle und ein Verwaltungsbau – bei dem allerdings eine sparsame Fertigbauvariante den Zuschlag bekam. „Unser Senior wollte möglichst wenig Geld ausgeben, und so durfte das Bauunternehmen Streib, das eigentlich den Auftrag erhalten sollte, nur den Keller und das Hallenfundament übernehmen“, erinnert sich Neuberger. Umso mehr freut es ihn, dass der Neubau des Bürogebäudes nun komplett in den Händen von Streib lag. Rechtzeitig zum 100. Geburtstag von Rütgers im Jahr 2019 wurde die neue Zentrale am 22. September 2018 eingeweiht.

13 Büros verschiedener Größen umfasst der Bau – außerdem ein Großraumbüro sowie Besprechungs- und Nebenräume. Ein Innenhof kann in den Pausen genutzt werden und lädt zum Grillen ein. Eine helle Klinkerfassade umhüllt das Betongebäude, große Holz- und Aluminiumfenster lassen viel Licht ins Innere. Der Eingang wird von einem beleuchteten Leitschild mit dem Schriftzug Rütgers eingefasst, das dem Besucher den Weg weist. Insgesamt beträgt die Fläche rund 800 Quadratmeter und bietet 36 Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze. 150 Personen zählt die Belegschaft, die jedoch über ganz Deutschland verteilt sind. Die Investitionssumme betrug 2,5 Millionen Euro – ein Budget, das dank der konsequenten Bauleitung von Neubergers Frau, Marketingchefin Dr. Maria Krüselmann, auch eingehalten wurde.

Das Thema Nachhaltigkeit wurde bei der neuen Verwaltung der GBG ganz großgeschrieben. Foto: Heisler/GBG

Ende August 2018 war es soweit. Der Mannheimer Industrieservice-Spezialist Bilfinger verlegte seinen Sitz vom Carl-Reiß-Platz in der Oststadt in den TRIWO-Gewerbepark nach Mannheim-Neckarau. Rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden in der neuen sechsstöckigen Firmenzentrale ihren Arbeitsplatz, die für zehn Jahre von dem Unternehmen angemietet wurde. „Für uns ist der Umzug eine Chance, uns zum traditionellen Standort Mannheim zu bekennen und gleichzeitig den Aufbruch zu signalisieren“, so Per-
sonalvorstand Michael Bernhardt.

Nach 27 Monaten Bauzeit wurden auch bei der Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft GBG die Umzugskisten gepackt. Am 21. Juli 2017 konnten die Beschäftigten ihre Räumlichkeiten im neuen Verwaltungsgebäude am Leoniweg 2 in der Mannheimer Neckarstadt beziehen. Das Investitionsvolumen belief sich auf rund 30 Millionen Euro.

Die Entscheidung, neu zu bauen statt Bestehendes zu sanieren, hatte neben der Platzerweiterung noch weitere Vorteile: Mit dem Standort am Ende des Neubaugebiets Centro Verde konnte einerseits ein gelungener Abschluss des Gebietes errichtet werden. Andererseits dient das Z-förmige Gebäude als Lärmschutz für das Areal. Ein weiterer positiver Aspekt ist die gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr, mit dem eine leichte Erreichbarkeit gesichert ist. Beim Bauen selbst wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: Eine 700 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage, die sich fast durchgängig über das komplette Dach erstreckt, deckt den kompletten Energiebedarf. Die Temperierung, also Kühlen und Heizen, erfolgt über ein Rohrsystem im Mauerwerk und wird ergänzt durch die Dämmung. Beleuchtet wird über energiesparende LEDs. Die umweltfreundliche Bauweise wurde mit der DGNB-Zertifizierung in Gold (DGNB: Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) honoriert, für die eine umfassende Dokumentation über alle Bauphasen hinweg erforderlich war. Dem klaren Trend der nachhaltigen E-Mobilität folgte die GBG mit insgesamt 6 Ladestationen und Stellplätzen für Elektroautos sowie Ladestationen für E-Bikes.

Auch im Mannheimer Hafen wurde gefeiert und Mitte September 2018 die bereits bezogene neu errichtete Deutschlandzentrale der Raben Group, das Magnolia House, offiziell eröffnet. Die Lager- und Umschlagsflächen von 16.500 Quadratmetern wurden ebenfalls modernisiert. 20 neue Arbeitsplätze wurden im Rahmen des 15-Millionen-Euro-Bauvorhabens geschaffen. „Von unserem Headquarter in Mannheim steuern wir nun die Entwicklung des deutschen Zweigs unseres Unternehmens“, so Ewald Raben, CEO des niederländischen Logistikdienstleisters.

Rund 100 Millionen Euro investiert das Mannheimer Energieunternehmen MVV in den kommenden Jahren in seinen Kraftwerksstandort Friesenheimer Insel im Norden der Stadt – und steht damit weit oben im Ranking der Investitionen. Herzstück ist dabei die Anbindung des MVV-Heizkraftwerks über eine neue, drei Kilometer lange Leitung an das bestehende Fernwärmenetz, über das MVV neben der Quadratestadt auch die Nachbarstädte Heidelberg, Schwetzingen und Speyer mit der umweltfreundlichen Fernwärme versorgt. „Wir nutzen damit künftig Wärme aus der thermischen Abfallverwertung nicht nur für die Dampfversorgung der benachbarten Industrie, sondern auch für die Fernwärmeversorgung in Mannheim und in der Region“, so Vorstandsvorsitzender Dr. Georg Müller. „Damit setzt MVV konsequent auf Nachhaltigkeit und verbindet die Energiegewinnung mit der sicheren und umweltfreundlichen Verwertung von Abfällen.“
Das Projekt soll in der Heizperiode 2019/20 in Betrieb genommen werden. Im Mittelpunkt steht der Bau eines neuen Dükers unter dem Altrhein mit Hilfe einer Tunnelbohrmaschine. Sie gräbt sich unter dem Grund des Gewässers hindurch und schafft so die Verbindung zwischen der Insel- und der Festlandseite. Hier werden nach der Fertigstellung sowohl die Rohre für Fernwärme als auch die Rohre für den Heizdampf verlaufen, den MVV an die Mannheimer Niederlassung von Roche liefert (siehe auch Seite 22). Parallel entstehen die neue Fernwärme-Zentrale am Heizkraftwerk und das Pumpwerk Nord.

Gleichzeitig laufen bei MVV aktuell die Planungen, um auf der Friesenheimer Insel eine innovative Technologie zum Phosphor-
Recycling aus Klärschlamm in die Anlage zu integrieren. Nach Abschluss der Planungen und des Genehmigungsverfahrens sollen hier im Jahr 2019 die Arbeiten beginnen.

Wenn die Uhr zwölf schlägt, heißt es für die Warehouse-Planer des Hygienepapierherstellers Essity (früher: SCA Hygiene): „Volle Konzentration!“ Ab jetzt haben sie vier Stunden Zeit, um die Auslieferungen für den nächsten Tag zu planen. Durchschnittlich 9.000 Paletten verlassen unter der Woche täglich auf Bahnwaggons und rund 270 Lkw das International Distribution Center (IDC). 283.000 Tonnen Papier jährlich werden am Standort Mannheim mit seinen ca 2.000 Mitarbeitern produziert. Ob Danke-Haushaltstücher, Tork-Falthandtücher oder Zewa-Toilettenpapier – die Produktvielfalt ist groß. Doch angesichts von „nur“ 46.000 Europaletten-Plätzen im Werk wanderten in den letzten Jahren immer häufiger Waren in die Außenlager. Die Folge: viele unnötige Lkw-Fahrten. Das hat sich jedoch ab September 2018 geändert. „Mit dem zusätzlichen automatischen Warenlager (AW2) gewinnen wir 25.000 Palettenplätze sowie fünf neue Verladerampen hinzu. Das spart Zeit, wodurch wir Kunden einen noch besseren Service bieten können, entlastet den Verkehr und damit die Umwelt“, freut sich Marcel Carle, der das Projekt koordinierte. Das AW2 ist an das bisherige automatische Warenlager AW1 und die Fördertechnik zu den Verladerampen angebunden. Und auch wenn in der „chaotischen“ Lagerhaltung keine feste Platzzuordnung vorgesehen ist, herrscht bei der Essity-Logistik strikte Ordnung.

Schon seit dem 16. Januar 2018 in Betrieb ist das siebte deutsche Amazon-Verteilzentrum in Mannheim-Friedrichsfeld mit einer Fläche von 12.000 Quadratmetern. Von hier aus beliefert Amazon Logistics über verschiedene Partner seine Kunden im Raum Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen, um der wachsenden Nachfrage nach Next-Day- und Same-Day-Bestellungen gerecht zu werden. Aktuell zählt das Verteilzentrum rund 100 Mitarbeiter. Ca. 210 Fahrzeuge sind im Einsatz und liefern täglich 20.000 bis 30.000 Pakete aus. Mit Amazon Logistics arbeitet Amazon wie ein regulärer Paketdienst und ergänzt die Kapazitäten von Deutsche Post, DHL und Hermes um seine eigenen. Weitere Verteilzentren von Amazon gibt es in Olching, Berlin, Bochum, München, Raunheim, Düsseldorf und Köln. Amazon Logistics arbeitet in Mannheim mit fünf Lieferpartnern in der Zustellung zusammen, die die Auslieferung an den Kunden durchführen: System-Logistik GmbH, Krä No. 2 GmbH, YS Transporte GmbH, R+B Logistik GmbH und Delivery Mates GmbH.

Nach 12 Monaten Bauzeit nahm die Privatbrauerei Eichbaum Ende 2017 ihr neues Hochregallager in Betrieb. Insgesamt 250 verschiedene Produkte auf knapp 15.000 Europaletten finden darin Platz. Eichbaum erhält dadurch die Möglichkeit, an sechs Rampen täglich bis zu 50 Verladevorgänge abzuschließen. Insgesamt 910 Tonnen Stahl und 475.000 Schrauben wurden verbaut. Sechs Meter tief wurde das 46 x 46 x 25 Meter große Hochregallager in den Keller integriert. Einen zweistelligen Millionenbetrag nahm das Unternehmen in die Hand – mit dem Ziel, seine Lagerlogistik zu modernisieren und entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung zu setzen. Eine vollautomatische Anbindung der Abfüllung an das automatische Regallager wirkt sich positiv auf alle Prozesse im gesamten Produktionsumfeld aus und rundet das neue Regal- und Logistiksystem ab.

Seit fünf Jahren ist die Gemini PharmChem Mannheim GmbH am Wirtschaftsstandort Mannheim aktiv und beschäftigt mittlerweile rund 60 Mitarbeiter. Seitdem hat das Unternehmen etwa 35,5 Millionen Euro in den Aufbau von Labors und Produktionsanlagen investiert, die im Sommer 2018 in Betrieb genommen wurden. Diese werden vor allem zur Herstellung von Anti-Krebsmitteln genutzt. Anthracycline, die in der Chemotherapie gegen verschiedene Krebsarten eingesetzt werden, stellen die Hauptprodukte dar, die die Firma seit ihrer Gründung 1995 in der
Ukraine herstellt. Etwa die Hälfte der Abnehmer sind Kunden aus der Europäischen Union, knapp ein Viertel der Produkte werden nach Indien, etwa 15 Prozent nach Osteuropa exportiert. Jetzt werden die Wirkstoffe für die Krebstherapie für den Weltmarkt in Mannheim produziert, wo das Unternehmen im Stadtteil Waldhof auf dem ehemaligen Gelände von WeylChemie eine neue Heimat gefunden hat. „Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir die Früchte der vergangenen fünf Jahre ernten werden“, freut sich Dr. Thomas Büttner, neben dem Ukrainer Ivan Lugovoi Geschäftsführer von Gemini PharmChem Mannheim. „Mit dieser hochwertigen technischen Ausstattung könnten wir theoretisch den gesamten Weltmarkt bedienen“, ergänzt Lugovoi.

Nach dem Anlaufen der Produktion plant die Gemini PharmChem Mannheim GmbH für die nächsten Jahre, weiter signifikant in den Mannheimer Standort zu investieren. Die bisherige Unterstützung der Stadt Mannheim habe dem Unternehmen in seiner Entwicklung sehr geholfen, bedanken sich die Geschäftsführer. Mit dem Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung stehen die beiden bereits seit einiger Zeit in Kontakt, da der Ausbau der Medizintechnologie ein zentraler Bestandteil der wirtschaftspolitischen Strategie der Stadt Mannheim ist.

Mit Klassikern wie Coca-Cola, Fanta oder zuckerfreien Varianten wie Coca-Cola Zero sorgt Cola-Cola European Partners Deutschland für die Versorgung mit nichtalkoholischen Getränken. Ein zweistelliger Millionenbetrag floss in eine Produktionslinie für Getränke in PET-Einwegflaschen am Standort Mannheim, die im Juni 2018 eingeweiht wurde. 60.000 Flaschen pro Stunde können hier abgefüllt werden und ermöglichen nun die Belieferung des Südwestens Deutschlands weitgehend von Mannheim aus.

Und die nächsten Investitionspläne von Mannheimer Unternehmen liegen bereits auf dem Tisch. Zwei große Grundstücke in direkter Nachbarschaft des Firmensitzes auf der Friesenheimer Insel hat der Schmierstoffhersteller FUCHS PETROLUB erworben – und damit sein Areal um ein Viertel auf 135.000 Quadratmeter erweitert. Gebaut werden sollen auf dem Gelände ein Bürogebäude sowie ein Logistikzentrum mit einem Hochregallager für Rohstoffe. „Dieses Engagement in einer Größenordnung von rund 50 Millionen Euro ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft unseres bedeutenden Heimatstandorts Mannheim“, so der Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs. Ein weiteres Beispiel für die Investitionsfreude der Mannheimer Wirtschaft.