Open Campus Roche Freiräume für Begegnung und Austausch

Das neue OCM-Vertriebszentrum bietet den Kunden von Roche zahlreiche Informations- und Trainingsmöglichkeiten. Foto: Roche

Mit flexiblen wie funktionalen Neubauten will Roche am Standort Mannheim eine Campuslandschaft schaffen. Die Vision ist ein modernes und offenes Werksgelände. Ein wichtiger Meilenstein: das neugebaute OCM-Vertriebsgebäude (Open Campus Mannheim). Am 17. September 2018 wurde es mit vier weiteren Gebäuden feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Knapp 36 Millionen Euro hat Roche in das OCM-Vertriebszentrum im Mannheimer Norden investiert. Es umfasst mehr als 13.000 Quadratmeter Nutzfläche. Gut 200 Arbeitsplätze, die früher auf mehrere Gebäude verteilt waren, sind jetzt unter einem Dach gebündelt.

„Unser Ziel ist es, unseren Kunden bestmöglichen Service und Support zu bieten“, sagt Christian Paetzke, Geschäftsführer der Roche Diagnostics Deutschland GmbH. Der Neubau sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung: „Er ist ein Ort der Begegnung zwischen Kunden und Mitarbeitenden. Er vereinfacht die Zusammenarbeit der Teams und bietet optimale Präsentations- und Trainingsmöglichkeiten für Roche-Systeme.“

Allein zwei Stockwerke füllen moderne Praxis- und Theorieräume. Bedienung und Service an Roche-Geräten lassen sich hier optimal trainieren. Drei größere Seminarräume können bei Bedarf zu einem Auditorium für 180 Besucher zusammengeführt werden. In einem „Virtual Reality Room“ haben Kunden zudem die Möglichkeit, Roche-Systeme unter nachempfundenen Laborbedingungen virtuell zu erkunden. Im hauseigenen Showroom sind die Geräte auch ganz real zu besichtigen, und zwar in Systemkombinationen, wie sie im medizinischen Großlabor im Einsatz sind.

Neben Kundenbeziehungen ging es beim Neubau um modern und funktional ausgestaltete Arbeitsplätze für die Mitarbeiter. Ein Fokus lag auf Begegnungsflächen, ein anderer auf hellen, freundlichen Räumen. Ein terrassierter Innenhof und ein zentrales Atrium sorgen für Marktplatz-Charakter und mehr Licht. Architektonische Elemente wie die freitragenden Treppen sind echte Hingucker. Zur Ausstattung gehören zudem Spinde und Duschmöglichkeiten für Radler.

Auch der Umweltschutz kommt nicht zu kurz: Eine Photovoltaik-Anlage am Gebäude produziert jährlich bis zu 200.000 Kilowattstunden Strom. Hinzu kommen eine Zisterne zur Außenbewässerung und Ladestationen für Elektrofahrräder und -autos. Herausragend ist die Energieeffizienz: Der Energieverbrauch des OCM liegt bei nur 53 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

„Für uns ist das OCM ein wichtiger erster Schritt zur Öffnung des Werkgeländes und ein zentraler Bestandteil der andauernden Modernisierung des Standortes Mannheim“, erklärt Werkleiter Martin Haag und ergänzt: „Langfristig werden die am Rheinufer liegenden Gebäude für Kunden und Besucher frei zugänglich sein.“ Er skizziert die Zukunft: „Die Produktionsflächen sind klar geordnet, die Wege kurz, die Zusammenarbeit einfach. Zudem vermittelt das Werk eine freundliche Atmosphäre und ermöglicht es uns, flexibel auf Veränderungen zu reagieren.“