Hitachi Energy | Neue Heimat FRANKLIN

Eines der aktuellen Projekte von Hitachi Energy ist die Realisierung von Konverterstationen von Gleich- auf Wechselstrom für das Projekt NordLink, das überschüssigen Strom aus Wind und Sonne von Deutschland nach Norwegen und aus norwegischen Wasserspeichern von Norwegen nach Deutschland transportiert.
Unser Foto zeigt eine Anlage in Wilster. FOTO: TENNET/HITACHI ENERGY

Sie ist ein neuer Player in Mannheims Unternehmenslandschaft: die Firma Hitachi Energy. Ihren neuen Hauptsitz wird sie 2023 auf dem Konversionsareal FRANKLIN beziehen.

VON ULLA CRAMER

Am 22. Juli 2021 wurde der Mietvertrag unterschrieben – zur Freude von Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Mit dem Beschluss, sich mit einer eigenen Hauptverwaltung auf FRANKLIN zu etablieren, bekennt sich das Unternehmen ganz klar zum Standort Mannheim und zu diesem neuen Stadtteil“, unterstrich er bei seinem Grußwort an die Beschäftigten. „Wir unterstützen dieses Bauvorhaben, denn wir entwickeln auf FRANKLIN ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Quartier, in dem sich Leben und Arbeiten gut miteinander verbinden lassen.“

Rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spezialisten für Stromnetze werden im zweiten Halbjahr 2023 von ihren derzeitigen Räumlichkeiten bei ABB in Mannheim-Käfertal in das neue Gebäude umziehen, bei dessen Planung die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Vordergrund stehen. „Wir lösen damit ein Versprechen ein, das wir beim Übergang in das neue Unternehmen gegeben haben und schaffen ein attraktives und innovatives Arbeitsumfeld“, so Finanzvorstand Christoph Käubler, zu dessen Ressort auch der Bereich Immobilien gehört. Und Susann Schröder, Real Estate Managerin Central Europe, ergänzt: „Wir gestalten hier ein nachhaltiges Gebäude, in dem wir die Anforderungen von Hitachi Energy und der Beschäftigten mit neuen Konzepten verbinden.“
Errichtet wird der neue Stammsitz von dem Projektentwickler 3iPro, dessen Geschäftsführer Davut Deletioglu diesen Fokus voll unterstützt.

Zum 1. Juli 2020 hat Hitachi Energy, damals noch unter dem Namen Hitachi ABB Power Grids, seine Arbeit aufgenommen – ein Joint Venture, an dem Hitachi zu 80,1 Prozent beteiligt ist. Die restlichen Anteile hält ABB. Sie werden aber im Jahr 2023 ebenfalls an die Japaner übergehen. Hitachi setzt große Erwartungen in die von ABB übernommene Stromnetzsparte. „Wir erwarten, dass im Energiesektor die Stromnetze im Mittelpunkt der Innovation stehen werden, weil sie eng mit digitaler Technologie verbunden sind“, so Keiji Kojima, President und COO des Konzerns. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass Hitachi Energy diese Innovation anführen wird. Wir werden digitale Technologien unseres Hauses wie beispielsweise Lumada mit den fortschrittlichen Energietechnologien von Hitachi Energy kombinieren, um Lösungen bereitzustellen, die soziale, ökologische und wirtschaftliche Werte schaffen.“