Sparkasse Rhein Neckar Nord zieht Bilanz für 2025

Beständigkeit in herausforderndem Jahr

Der Vorstand der Sparkasse Rhein Neckar Nord (v. l.): Helmut Augustin, Stefan Kleiber und Thomas Kowalski. (Foto: Sparkasse RNN) 

Die Bilanzsumme der Sparkasse Rhein Neckar Nord blieb mit 5,7 Milliarden Euro auf stabilem Niveau, obwohl die wirtschaftliche Lage in der Rhein-Neckar-Region wie auch im internationalen Umfeld von anhaltender Unsicherheit, zurückhaltender Investitionsbereitschaft und spürbaren Belastungen für Unternehmen und private Haushalte geprägt war. Das Einlagevolumen stieg um 1,9 Prozent auf fast 4,0 Milliarden Euro. Das Gesamtkreditvolumen ging zum Jahresende um 5,1 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro zurück. Die Sparkasse erzielte einen Jahresüberschuss von 4,5 Millionen Euro. Mit fast 700 Mitarbeitenden gehört sie zu den großen Arbeitgebern der Region. 

Im Kreditgeschäft mit gewerblichen Kunden spiegelt sich die insgesamt verhaltene Investitionsbereitschaft wider. Doch: Mit 301 Millionen Euro an neuen Krediten wird nahezu das Niveau des Vorjahres erreicht. Zum 1. Januar 2026 hat die Sparkasse ihre Unterstützung für Gewerbekunden und Existenzgründer im neuen Geschäftskunden- und GründerCenter gebündelt. Ein positives Bild zeigte sich 2025 im Bereich der privaten Investitionen: Von insgesamt 167 Millionen Euro an neuen Darlehen (plus 15,9 Prozent) entfielen 127 Millionen Euro auf Baufinanzierungen. Ergänzend dazu vermittelte die Sparkasse Bausparverträge im Gesamtvolumen von 54 Millionen Euro. Die Immobiliengesellschaft der Sparkasse begleitete überdies den Verkauf von 104 Objekten mit einem Gesamtwert von 37 Millionen Euro – 28 Immobilien mehr als im Vorjahr. 

Sparen und Payment: Digital geprägt 

Das Spargeschäft entwickelte sich 2025 erfreulich. Der Bestand an Fondssparplänen wuchs um 14 Prozent auf 30.400 Verträge. Zudem vermittelte die Sparkasse Lebensversicherungen mit einem Gesamtvolumen von 55 Millionen Euro (plus 24,5 Prozent). Zum Jahresende führte die Sparkasse 158.000 Girokonten sowie 38.000 Tagesgeldkonten. Von diesen insgesamt 196.000 Konten werden bereits 147.000 digital genutzt. Weiter an Bedeutung gewann die App Sparkasse, die inzwischen von 69.000 Kundinnen und Kunden verwendet wird. Beim Bezahlen setzte sich der Trend zu digitalen Lösungen fort: Die Zahl der Kartenzahlungen stieg 2025 auf mehr als 21 Millionen Transaktionen. Mehr als 4 Millionen Zahlungen von 29.000 Kundinnen und Kunden liefen dabei über Mobile-Payment-Systeme auf Smartphone oder Smartwatch. 

Stark in und für die Region: Filialnetz und Engagement 

Ende 2025 war die Sparkasse mit 30 Filialen und 21 Selbstbedienungsstandorten mit insgesamt 86 Geldautomaten in der Region vertreten. Für das Sparkassen-Gebäude in D 1 ist die Entscheidung gefallen, auf einen Neubau zu verzichten. Geprüft wird nun, welche Maßnahmen erforderlich sind, um das Bestandsgebäude zu ertüchtigen und für eine Vermietung vorzubereiten. Im laufenden Jahr sind Modernisierungen in den Filialen Edingen, Hemsbach und Laudenbach vorgesehen. In Sachen Spenden und Sponsoring förderte die Sparkasse Vereine und Initiativen mit 510.000 Euro. Gemeinsam mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg unterstützt das Kreditinstitut zudem das Technoseum Mannheim bei der Sonderausstellung „Technik der Kriminalität“, die am 25. Juni 2026 eröffnet und ein Jahr laufen wird. Das gemeinsame Engagement beläuft sich auf 110.000 Euro. 

Mit klarem Kurs durch das Jahr 2026 

Mit Blick auf das laufende Jahr rechnet die Sparkasse Rhein Neckar Nord mit weiter konjunkturell und geopolitisch angespannten Rahmenbedingungen. „Wir sind mit klarem Kurs in dieses Jahr gestartet. Unser Anspruch ist es, Stabilität und Verlässlichkeit mit einer aufsichtsrechtlich guten Aufstellung zu verbinden. Gerade in einem Umfeld, das den Menschen und Unternehmen viel abverlangt, bleiben wir ein verlässlicher Partner für unsere Kundinnen und Kunden“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Kleiber. 

Die Sparkasse Rhein Neckar Nord in Zahlen Geschäftszahlen in Euro  2025*  2024  Veränderung 
Bilanzsumme  5 736 Mio.  5 733 Mio.  + 0,05 % 
Kundeneinlagevolumen  3 974 Mio.  3 899 Mio.  + 1,92 % 
darunter: Unternehmen  976 Mio.  941 Mio.  + 3,72 % 
Privat  2 998 Mio.  2 958 Mio.  + 1,35 % 
Kundenkreditvolumen  3 997 Mio.  4 213 Mio.  – 5,13 % 
darunter: Unternehmen  2 800 Mio.  2 991 Mio.  – 6,39 % 
Privat  1 197 Mio.  1 222 Mio.  – 2,05 %