
Wissen, Lernen und Innovation sind eng miteinander verknüpft, ist Innovation doch die Nutzung des vorhandenen Wissens in einem Unternehmen zur Wertschöpfung. Firmen, die ihrer Belegschaft Zugang zu diesem Wissen ermöglichen und den internen Austausch über Abteilungen, Standorte und Länder hinweg fördern, arbeiten auf diese Weise an ihrer wichtigsten Ressource und verschaffen sich so einen Wettbewerbsvorteil. Dieser Vorsprung am Markt ist jedoch nur ein Grund, das Unternehmenswissen für alle Mitarbeiter zu öffnen. Eine entsprechende Firmenstrategie trägt auch dazu bei, ihre Motivation zu fördern.
Wer Zugang zu internen Weiterbildungsangeboten und Expertise hat, wer lückenloses Wissen für die tägliche Arbeit nicht nur vorfindet, sondern auch weitergeben kann, ist – dies bestätigen Untersuchungen – sehr viel zufriedener mit seinem Arbeitsplatz. Ein Aspekt, der angesichts des aktuellen Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung in Deutschland von besonderer Bedeutung ist.
KI ermöglicht jedem Unternehmen unabhängig vom digitalen Reifegrad einen Quantensprung im Wissensmanagement.
Daniel Bönisch, Geschäftsführer Ueberbit
Den Wissenstransfer im Unternehmen zu etablieren, ist somit eine Schlüsselaufgabe für das Management eines jeden Betriebs. Die Mannheimer Digitalagentur Ueberbit hat sich dieses Thema zur zentralen Aufgabe gemacht. Mit ihrem Open-Source-Ansatz hat sie vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen eine individuell zugeschnittene Plattform entwickelt, die einen wesentlichen Beitrag zum Wissensmanagement im Unternehmen leistet – auf der Basis von KI-basierten Anwendungen. Diese ermöglichen es, das Know-how, aber auch die Erfahrungen unterschiedlicher Mitarbeiter-Generationen zu sammeln, zu identifizieren, zu verknüpfen und zugänglich zu machen und tragen damit wesentlich zum Aufbau eines generationenübergreifenden Organisationsgedächtnisses bei.
Wissenstransfer ist im Übrigen auch ein Thema beim Generationenwechsel in der Geschäftsführung von Ueberbit. Boris Stepanow, der das Unternehmen 1996 mit Daniel Bönisch gegründet hat, zieht sich schrittweise zurück. Frank Meyerer, seit 2006 bei Ueberbit und bislang Leiter des Projektmanagements, ist seit dem 1. März 2025 Geschäftsführer und verantwortet das operative Geschäft als COO. Boris Stepanow wird seinen Verantwortungsbereich schrittweise an seinen Nachfolger übergeben und bleibt in beratender Funktion im Unternehmen. Co-Geschäftsführer ist weiterhin Daniel Bönisch. uc
