Unternehmen engagieren sich am Standort Mannheim

Der Investitionsmotor brummt

Trotz Corona-Pandemie – die Mannheimer Firmen halten an ihren Investitionsprojekten fest. Ein Beispiel dafür ist der Schmierstoffhersteller FUCHS. Derzeit entsteht auf einem 2018 erworbenen Areal in direkter Nachbarschaft zum gegenwärtigen Standort ein neues Verwaltungsgebäude für 250 Arbeitsplätze, das Anfang 2022 bezugsfertig sein soll. Hier werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FUCHS PETROLUB einziehen. In den Neubau der Holding investiert das Unternehmen rund 25 Millionen Euro.
Nicht weit von FUCHS entfernt nimmt MVV für den Bau einer innovativen Phosphor-Recycling-Anlage rund 50 Millionen Euro in die Hand. Bereits Ende 2021 soll das Projekt in Betrieb gehen. Mittels eines thermischen Verfahrens wird dort das in Klärschlamm enthaltene Phosphor umweltfreundlich zurückgewonnen. Und noch ein weiteres Unternehmen, der international tätige Immobilieninvestor Activum SG Capital Management, engagiert sich mit 50 Millionen Euro am Standort Mannheim. Auf der Agenda steht der Umbau des derzeitigen Domizils der SV SparkassenVersicherung in der Gottlieb-Daimler-Straße, deren Beschäftigte im Februar 2021 in das Glückstein-Quartier umsiedeln werden (siehe obenstehender Beitrag). Bis Ende 2022 werden hier Mietflächen in einer Größenordnung von 18.500 Quadratmetern auf fünf Etagen bereitstehen – eine Arbeitswelt der Zukunft mit großzügigen Freiflächen und Terrassen sowie einer hohen räumlichen Flexibilität. Die neu gestaltete Büroimmobilie soll den Namen Koros tragen. In einer ähnlichen Größenordnung entstehen auch Büroflächen und Wohnungen in der ehemaligen Bilfinger-Zentrale in der Mannheimer Oststadt, die der Projektentwickler Alstria Office Reit AG unter seine Fittiche genommen hat.

Auf dem Gelände des Hygienepapierherstellers Essity in Mannheim-Waldhof ist ebenfalls Bewegung. Auf dem Areal wird eine 40 Millionen Euro teure Anlage errichtet, mit der Weizenstroh zu Zellstoff verarbeitet werden kann. Ab der zweiten Jahreshälfte 2021 sollen Toilettenpapier und Küchentücher auf Strohbasis vom Band rollen.

In seine Produktionslinien hat 2018 und 2019 auch Coca-Cola in Mannheim rund 50 Millionen Euro investiert. Der Getränkehersteller installierte vor 70 Jahren seine erste Abfüllung in Mannheim. Pünktlich zum Jubiläum verlängerte Coca-Cola nun seinen Mietvertrag am Standort Mannheim um 30 Jahre – ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft des Werks.

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