Rund 50 Firmen der Region haben sich auf Initiative der Mannheimer Wirtschaftsförderung im Netzwerk Smart Production zusammengeschlossen. Der Mehrwert dieser Zusammenarbeit: die Kompetenz der Mitglieder zu bündeln, um neue Produkte und Leistungen zu entwickeln und etwas Neues zu wagen. Das jüngste Beispiel ist der Mannheim Cube. Zahlreiche Mitglieder des Netzwerks zogen an einem Strang, um im März 2020 den Smart Production Demonstrator auf den Weg zu bringen, der als Modell einer Fabrik der Zukunft alle Schritte einer digitalisierten Wertschöpfung abbildet – von der Erzeugung eines individuellen Kundenauftrags bis zum Verpacken des verkaufsfertigen Produkts. Gefertigt wird ein Sensorwürfel in der Losgröße 1 zur Bestimmung von FeinstaubkonzentrationenMEHR ERFAHREN

Für das Mannheimer Congress Center Rosengarten war die Pandemie eine echte Herausforderung. Ein großer Teil der Umsätze ging verloren. Doch mit einem „digitalen Zwilling“ des Gebäudes bricht das Team um Geschäftsführer Bastian Fiedler nun zu ganz neuen Ufern auf. Was muss man sich unter einem virtuellen Rosengarten vorstellen? Bastian Fiedler: Online-Diskussionen, auf denen man per Video oder per Chat Fragen stellen kann, das ist inzwischen Alltag. Aber sich ganz bequem vom heimischen Computer aus in einen Avatar zu verwandeln und durch einen detailgetreuen virtuellen Rosengarten zu wandern, der sich in nichts von der realen Variante unterscheidet, das hat schon eine ganz andere Qualität. Problemlos könnenMEHR ERFAHREN

Keine andere Technologie steht so sehr wie die Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Die Mannheimer Industrie präsentiert hier zahlreiche Innovationen. VON DR. GABRIELE KOCH-WEITHOFER PEPPERL+FUCHS: Einladung zur Digital-Expo Unter dem Motto „Your Future Automation“ zeigte Sensorik- und Explosionsschutz-Spezialist Pepperl+Fuchs im April 2021 erstmals in einer Digital-Expo, was moderne Automation heute alles zu bieten hat. Im virtuellen Showroom erwarteten Besucher interaktive 3D-Exponate, dazu Videos, Experteninterviews und mehr. Interessierte hatten rund um die Uhr Zugang zu den Informationen, die ab 19. April 2021 in Deutsch und Englisch vierzehn Tage lang zur Verfügung standen. Auch einen Live-Chat mit Firmenexperten konnten sie nutzen. Ein besonderes Augenmerk lagMEHR ERFAHREN

Rund 2.200 Arbeitsplätze entstehen auf dem Konversionsareal TAYLOR. Hier verbinden sich innovative Arbeitsmöglichkeiten mit einem eigenen Park. Das macht den Kopf frei für neue, gute, nachhaltige Ideen. VON BEATE PRADEL RKW-GRUPPE: Umzug über den Rhein Anfang 2021 hat der Folienhersteller RKW seinen Unternehmenssitz von Frankenthal nach Mannheim verlegt – und im ehemaligen Kasernengebäude „Das E“ auf TAYLOR eine neue Heimat gefunden. Viele Jahrzehnte hielten die Familien Fischer, Lang/Helms sowie Müller und de Alvear gemeinsam die Anteile an den Firmen RENOLIT SE und der 1957 von Jakob Müller als Rheinische Kunststoffwerke gegründeten RKW SE. Doch im Oktober 2019 trennten sich ihre Wege. Im Rahmen einer NeuordnungMEHR ERFAHREN

Im Jahr 1921 als kleines Baugeschäft in Mannheim gegründet, ist DIRINGER & SCHEIDEL (D&S) heute mit rund 3.800 Beschäftigten und 90 Standorten europaweit eine der größten inhabergeführten Unternehmensgruppen im Südwesten Deutschlands – und hat ihr Portfolio kontinuierlich erweitert. „Mannheim – Stadt im Quadrat“ sprach mit Seniorchef Heinz Scheidel. Nicht viele Unternehmen Ihrer Branche können den 100. Geburtstag feiern. Was ist das Erfolgsrezept von DIRINGER & SCHEIDEL? Heinz Scheidel: Wir haben uns immer an die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden angepasst. So sind wir zwar als klassisches Hochbauunternehmen gestartet, doch schon mein Vater hat den Tiefbaubereich hinzugenommen – und ein großer Schritt war in den 1970er-JahrenMEHR ERFAHREN

Sie ist ein neuer Player in Mannheims Unternehmenslandschaft: die Firma Hitachi Energy. Ihren neuen Hauptsitz wird sie 2023 auf dem Konversionsareal FRANKLIN beziehen. VON ULLA CRAMER Am 22. Juli 2021 wurde der Mietvertrag unterschrieben – zur Freude von Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Mit dem Beschluss, sich mit einer eigenen Hauptverwaltung auf FRANKLIN zu etablieren, bekennt sich das Unternehmen ganz klar zum Standort Mannheim und zu diesem neuen Stadtteil“, unterstrich er bei seinem Grußwort an die Beschäftigten. „Wir unterstützen dieses Bauvorhaben, denn wir entwickeln auf FRANKLIN ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Quartier, in dem sich Leben und Arbeiten gut miteinander verbinden lassen.“ Rund 700 Mitarbeiterinnen undMEHR ERFAHREN