Sie denken Mode neu – die jungen Fashionlabels aus der Quadratestadt. Im Fokus steht die Nachhaltigkeit. VON GABRIELE BOOTH In einem wunderschönen Barockhaus im Herzen der Mannheimer Innenstadt findet sich die Wiege für innovative und gleichzeitig nachhaltige Mode. Mode, die es so nirgendwo sonst gibt. An dieser Adresse hat die Stadt Mannheim das Kompetenzzentrum „Textilerei“ untergebracht. Es ist Experimentierfeld und Geschäftsmodell zugleich und bietet jungen Start-ups die nötige Infrastruktur, um ihre Ideen zu entwickeln und bis zur Marktreife auszuprobieren. Im Herzen der Mannheimer Innenstadt, in C4, bekommen die ambitionierten Gründer aus der Modebranche ein unterstützendes Netzwerk geboten. Sie können sich mit einem kleinen Atelier zuMEHR ERFAHREN

Immer mehr Menschen fordern Nachhaltigkeit ein – auch in der Finanzwelt. Diesem Wunsch entspricht die INTER Versicherungsgruppe aus Mannheim mit ihrer neuen Fondsstrategie „Welt Nachhaltigkeit“, die es ermöglicht, den Vermögensaufbau für das Alter renditestark und nachhaltig zugleich zu gestalten. VON ULLA CRAMER Im Rahmen der INTER MeinLeben® Privatrente hat der Versicherer ein Angebot entwickelt, in das Kunden nachhaltig investieren können. Hinter dem Konzept „Welt Nachhaltigkeit“ stehen der Fonds Ökoworld Ökovision Classic und die beiden börsengehandelten iShares-Fonds (ETFs) „MSCI World SRI“ und „EM SRI“. Beim Ökovision Classic sorgt ein Expertenbeirat mit langjähriger Erfahrung für eine gezielte und bewusste Anlagenentscheidung, die sich nach strengen ethischen, ökologischen undMEHR ERFAHREN

Auf dem Roche-Gelände im Mannheimer Norden summt und brummt es. Dazu tragen nicht nur die über 8.300 Mitarbeitenden des Gesundheitskonzerns, sondern auch mehrere Bienenvölker bei. Das Thema Nachhaltigkeit ist dem Unternehmen wichtig. VON DR. GABRIELE KOCH-WEITHOFER KeinWunder: Zahlreiche Blumenwiesen mit Insektenhotels und zwei Fischteiche machen die 18.000 Quadratmeter Grünfläche auf dem Roche-Areal zu einer echten Idylle und zu einem idealen Lebensraum für Tiere. Sogar einige Dächer sind bepflanzt. „Wir haben hier einen echt grünen Standort“, sagt Dietmar Beck, zuständig für die Gebäudeinstandhaltung bei Roche Mannheim. Von ihm stammt die Idee, hier Bienen anzusiedeln. Mit Einverständnis der Geschäftsführung und tatkräftig unterstützt von einem befreundeten Hobby-Imker holteMEHR ERFAHREN

Die Mannheimer Wirtschaftsförderung engagiert sich verstärkt im Bereich Sozialwirtschaft. VON MARKUS WECKESSER Eine adäquate Übersetzung ins Deutsche gibt es für den Begriff Social Economy noch nicht. Zu den Stakeholdern dieses Wirtschaftsbereichs zählen Unternehmen, die durch marktwirtschaftliches Handeln eine soziale oder ökologische Wirkung erzielen. Im Fokus stehen Verbesserungen und Lösungen von gesellschaftlichen Herausforderungen, wie die globale Zunahme der Einkommensungleichheit, Klimaschutz und demografischer Wandel. Ein sozial agierendes Unternehmen im Sinne der Social Economy stellt beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die ansonsten auf dem freien Arbeitsmarkt keine Chance hätten. Oder es investiert einen festen Anteil seines Jahresgewinns in soziale Projekte. Die Geschäftsfelder, in denen Social Economy angesiedelt ist,MEHR ERFAHREN

Für das Mannheimer Energieunternehmen MVV ist Klimaschutz die zentrale Säule der unternehmerischen Strategie. Spätestens 2050 will MVV klimaneutral sein. Bis dahin sollen die Emissionen aus der konventionellen Energieerzeugung auf null reduziert, der Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorgetrieben und die Wärmeerzeugung CO2-frei sein. Außerdem ermöglicht MVV mit den eigenen Produkten und Dienstleistungen Klimaneutralität bei und durch ihre Kunden – zum Beispiel in den Bereichen Solarenergie und Elektromobilität. Und auch neue Technologien zum klimaneutralen Umgang mit unvermeidbaren Restemissionen prüft MVV: Diese will das Unternehmen verringern, nutzen oder kompensieren. In den nächsten Jahren investiert der Energieversorger insgesamt drei Milliarden Euro in das Energiesystem der Zukunft sowie in dieMEHR ERFAHREN

Schon fast 150 Jahre ist der mittelständische Chemikalienhersteller TIB Chemicals in Mannheim aktiv – und setzt bei seinem Produktprogramm vor allem auf Spezialitäten. Wie kann sich TIB Chemicals als Mittelständler mit rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Stammsitz in Mannheim in einer Branche behaupten, die sehr stark von großen Konzernen geprägt ist? Dr. Henner Spelsberg: Das Erfolgsrezept von TIB Chemicals ist, Nischen zu bedienen. Unser Anspruch ist es dabei, mit unseren Produkten in speziellen Regionen oder Segmenten jeweils zu den Top 3-Anbietern zu gehören. Zu den Marktführern gehören wir beispielsweise bei einer in Mannheim gefertigten Kupferchemikalie, die in der Airbag-Industrie eingesetzt wird. Für dieses ProduktMEHR ERFAHREN

Vor 70 Jahren schrieb der Mannheimer Getränkehändler Wilhelm Müller Coke-Geschichte in der Quadratestadt. VON ULLA CRAMER Man schreibt den 26. Juli 1950, als der Kaufmann Wilhelm Müller in Mannheim fünf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine risikoreiche Investitionsentscheidung trifft: Er erwirbt die Abfüllrechte und eine der ersten Produktionsanlagen für Coca-Cola in Deutschland. Doch er ist zuversichtlich – kennt er das Geschäft doch genau. Von seinem Vater – einem Drogisten, der mit Kur-, Heilund Mineralwasser handelte – hatte Müller den Betrieb 1919 übernommen. 1935 stieg er dann in den Vertrieb von CocaCola ein. Nur etwa vier, fünf Glasflaschen Coca-Cola am Tag wurden anfangs verkauft undMEHR ERFAHREN

Mit zahlreichen Ansprechpartnern in den Filialen vor Ort punktet die VR Bank Rhein-Neckar bei ihren Kunden. Doch Digitalisierung und Kosteneffizienz spielen eine zunehmende Rolle. Die Unterstützung des Mittelstands steht traditionell im Mittelpunkt des Geschäfts der VR Bank Rhein-Neckar. Wie beurteilen Sie vor dem Hintergrund der Corona-Krise derzeit die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen in Mannheim und Umgebung? Dr. Wolfgang Thomasberger: Wenn Sie mich im April 2020 gefragt hätten, wäre mein Pessimismus sehr groß gewesen. Gegenwärtig ist mein Eindruck, dass wir gute Chancen haben, ohne allzu massive Einbrüche durch die Pandemie zu kommen. Bisher haben wir bei unseren Kunden keine große Welle an Insolvenzen zuMEHR ERFAHREN

Die GangstarellaPizza von Capital Bra, die von der Südzucker-Tochter Freiberger hergestellt wird, ist ein echter Renner. Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg. Dieses Zitat von Henry Ford haben sich auch mehrere Mannheimer Firmen zu Herzen genommen. „Mannheim – Stadt im Quadrat“ stellt Ihnen einige Beispiele vor. VON ULLA CRAMER Der Hype um die Gangstarella-Pizza Gerade in Zeiten von Corona ist der Griff zur Tiefkühlpizza beliebter denn je. Das motivierte wohl auch den Rapper Capital Bra, gemeinsam mit der Universal Music Group eine eigene Pizza auf den Markt zu bringen – „Gangstarella“. Gleich zwei Sorten sind seit Mitte Mai 2020MEHR ERFAHREN

Für eine reibungslos funktionierende Infrastruktur im Mannheimer Häfen sorgen die „schwimmenden Geräte“. Die kleine Flotte erhält nun ein neues Mitglied. VON KIRA HINDERFELD Zu den wichtigsten Aufgaben der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH (HGM) gehören die Planung, Bereitstellung und Instandhaltung einer reibungslos funktionierenden Infrastruktur, die sowohl der Binnenschifffahrt als auch der heimischen Wirtschaft zugutekommt. Zur Infrastruktur zählen dabei nicht nur Hafenund Umschlagsanlagen wie Fahrrinnen, Brücken, Schleusen und Krane, sondern alles, was für einen geordneten Hafenbetrieb notwendig ist wie Uferböschungen und Kaimauern, Gleise und Straßen. Auch dafür sind die „schwimmenden Geräte“ der HGM, wie man im Fachjargon die Schiffe,Boote, Schuten, Nachen und den Decksprahm nennt, verantwortlich. Sie sindMEHR ERFAHREN

Der Traktorenbauer John Deere nutzt den Rhein als umweltfreundliche Wasserstraße – zwei Binnenschiffe pendeln zwischen Mannheim und Rotterdam hin und her. VON GABRIELE BOOTH Linienverkehr auf dem Wasser? Zwischen Mannheim und der Nordsee ist das seit vielen Jahren Alltag. Nicht für Touristen, vielmehr für schwere Güter. Der Rhein ist die ökonomische Lebensader, die die Metropolregion Rhein-Neckar mit den Häfen Rotterdam und Antwerpen verbindet. Der Mannheimer Rheinauhafen ist Ausgangs- und Endpunkt für den Transport von Landmaschinen von John Deere. Regelmäßig legen hier die beiden holländischen Schiffe „Vera“ und „Dynamica“ an und nehmen ihre wertvolle Fracht auf: nagelneue Traktoren, die von hier aus auf ihre Reise inMEHR ERFAHREN